Michaela Mielke gestaltet Räume der Stille

Michaela Mielke wohnt und arbeitet in Hamburg. Über ihre Arbeit sagt sie: „Still werden. Kraft, Trost und Zuversicht schöpfen.
Wie wohltuend.
Ich glaube, ein jeder braucht auf seine Weise hin und wieder dieses Durchatmen. Und ich glaube, wenn wir dafür einen Ort haben, dann fällt es uns leichter, hierfür eine Haltung einzunehmen.
Der Einkehr bewusst Raum zu geben.“

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Genau das, was sie durch ihre Räume der Stille ermöglicht, halte ich für eine gute Stütze in Zeiten von Krisen und Trauer. Sie helfen nicht nur dabei eine Haltung zu finden, die der Situation angemessen erscheint, sie unterstützen auf eine sehr kontemplative Art und Weise, dass während der stillen Andacht auch Gefühle und Schwingungen den richtigen Weg finden, ohne unbedingt religiös angehaucht zu sein.

Über sich selbst sagt sie: „Ich liebe den Geruch von frisch geschliffenem Holz. Schleifen, wachsen, wieder schleifen und lasieren. Dieser Prozess ist nicht nur meditativ, sondern auch ein schöner Arbeitsschritt, den Grund für das Motiv zu bereiten. Dabei in jedes einzelne Tafelbild eine besondere Aufmerksamkeit zu legen. Und gleichzeitig nach Fertigstellung freizugeben für seinen neuen Besitzer. Kontemplative Kunst fängt hier schon an.

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Sie ist sowohl für den Kunstschaffenden während des Entstehungsprozesses erfahrbar, wie auch letztendlich für den Betrachter. Es ist eine Einladung, Gedanke und Haltung auf die tiefere Bedeutung hinter die äußere Form auszurichten. Sichtbares anzuschauen und aufzulösen, sich dem Verborgenem dahinter hinzuwenden und über den wahrhaftigen Gehalt nachzusinnen. Wir suchen die Welt und unsere Erfüllung darin. Wir ersuchen Mensch zu sein. Meine Tafelbilder und Projekte wie den Lebensbaum verstehe ich als eine Einladung zur Betrachtung, um mit diesem Sinngehalt, dieser Quelle, in Berührung zu kommen. Kontemplative Kunst entsteht um ihrer selbst willen, erklärt sich aus sich selbst heraus und macht das Dargestellte erfahrbar. Und was du darin für dich entdeckst, ist ganz das deine – und geht zugleich in etwas Größerem auf.“

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Ihre neu gestaltete Homepage findet ihr unter: http://www.michaela-mielke.de

Dort und auch hier könnt ihr mehr über ihre Arbeit und ihr Angebot nachlesen:

Tafelbilder für Andacht und Erbauung, Gebet und Meditation. Für Deinen Ort der Besinnung. Mit ihnen kannst Du Deine Gebetsecke zu Hause gestalten, einen Meditationsraum einrichten, bis hin zum Raum der Stille. Die Tafelbilder sind hochwertig aus Holz gearbeitet und in verschiedenen Lasuren und Formaten erhältlich. Veredelung mit Echtvergoldung, Reingold 24 Karat.

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So ein Ort der Andacht lässt sich mit Michaelas Kunstwerken ganz wunderbar modular gestalten. Weil in jeder Wohnung nicht immer Platz genug für ein ganzes Zimmer der Meditation und der Stille ist, So kann auch die Gestaltung eines solchen Raum ganz behutsam und nach und nach einen Prozess erfahren, ganz so wie die Trauer auch. Ob über der Kommode zu Hause, in einer kleinen Nische, an einer ganzen Wand oder in Räumen der Stille: Das Modular-System für Altarkerzen, Teelichter und Zubehör lässt sich wunderbar miteinander kombinieren und beliebig erweitern. Aus feinstem Künstlerbeton gegossen, sind die Module mit ihrer offenporigen Struktur ein schönes Pendant zu den Materialien Holz, Glas, Metall und Keramik.

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Ein Kommentar zu “Michaela Mielke gestaltet Räume der Stille

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