Archiv

ZDF 37 Grad: Wenn Geschwister trauern

RIMG0028 (40)Wenn Eltern Ihr Kind verlieren, so ist der Schmerz unendlich. Aber was passiert bei den Geschwisterkindern, wie trauern sie?

Dieser Frage geht die ZDF Reportage37 Grad auf sehr einfühlsame Weise nach.

Hier geht es zum Link auf Youtube.

Advertisements

Film-Tipp: Im Namen meiner Tochter – Der Fall Katinka

157186_poster_1Nach einer wahren Geschichte:

Der Justizkrimi Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka erzählt die wahre Geschichte eines Vaters, der nach dem mysteriösen Tod seiner Tochter jahrzehntelang um Gerechtigkeit kämpft.

Handlung von Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka
Als der Franzose André Bamberski (Daniel Auteuil) im Sommer 1982 erfährt, dass seine 14-jährige Tochter Kalinka (Emma Besson) während eines Urlaubs in Deutschland unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist, bricht für ihn die Welt zusammen. Kalinka, ein aktives und sportliches Mädchen verbrachte gerade ihre Sommerferien mit ihrer leiblichen Mutter und ihrem Stiefvater Dieter Krombach (Sebastian Koch) in dessen Haus am Bodensee. Nichts deutete darauf hin, dass Kalinkas Leben ein jähes Ende nehmen könnte. Doch wie Krombach der Polizei erzählt, habe seine Stieftochter eines Morgens einfach tot in in ihrem Bett gelegen.

Weder Krombach, der selbst Kardiologe ist, noch die Gerichtsmediziner haben eine Ahnung, woran das scheinbar gesunde Mädchen gestorben sein könnte. Die Obduktion ergibt keine Todesursache, wirft jedoch einige Fragen bezüglich des Verhaltens von Dieter Krombach auf. Doch Kalinkas Vater gibt sich mit den vagen Antworten nicht zufrieden. Er ist überzeugt davon, dass bei der Obduktion gepfuscht wurde und vermutet, dass der deutsche Stiefvater Krombach seiner Tochter etwas angetan hat. Unerbittlich kämpft Bamberski für Gerechtigkeit und legt sich dabei mit der deutschen Justiz an, für die der Fall längst abgeschlossen ist. Als alles verloren scheint, sieht Bamberski keine andere Möglichkeit, als das Recht selbst in die Hand zu nehmen.

Hintergrund & Infos zu Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka
Die deutsch-französische Koproduktion Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka basiert auf dem wahren Kriminalfall, der getöteten Kalinka Bamberski, der sich 1986 in Deutschland ereignete und ein 25 Jahre währendes Justizdrama nach sich zog. (LC)

Hier geht es zum Trailer des Films.

Löwenzahn – Leben und sterben

2014-11-01 16.13.55Leben und Sterben – Das alte Rätsel –                  so heißt diese Folge von Löwenzahn. Leider nicht mehr mit Peter Lustig aber ich fand die Geschichte sehr spannend, die darin verflochtenen Erklärungen über Leben und Sterben sehr gut gemacht bzw. geschickt eingebaut.

Das ist die Story: Auf dem Bärstädter Friedhof entdeckt Fritz einen verwitterten Grabstein mit der Inschrift: „Fritz J. Fuchs“. Ist es das Grab eines entfernten Verwandten, von dem Fritz bislang nichts wusste? Noch mysteriöser wird es, als er herausfindet, dass das Grab nie benutzt wurde. Nur eine Holzschachtel mit einem Stück Papier und einem Rätsel sind dort vergraben. Diese Spur führt Fritz zu einer alten Dame. Als er von seinem Namensvetter erzählt, wirft sie ihn raus. Welches Geheimnis trägt sie mit sich? Und warum ist in diesem Grab ein Rätsel vergraben? Obwohl es auf dem Grabstein eine Inschrift gibt? Die Friedhofsgärtnerin Hannah unterstützt Fritz, so gut sie kann. Und Fritz steckt mitten in einer spannenden Spurensuche in der Vergangenheit, bei der er mit dem Leben und Sterben konfrontiert wird.

Hier geht es zum Film: Löwenzahn – Leben und sterben

Film-Tipp: Birnenkuchen mit Lavendel

Ichbirnenkuchen-mit-lavendel-2015-filmplakat-rcm236x336u war gestern mit einem guten Freund in diesem französischen Film, der aktuell in den Kinos läuft. Besagter Begleiter äußerte anschließend: „Zauberhaft aber leider nicht real“. Das wollte ich daraufhin im Café diskutieren, denn er schien die unzähligen Schwierigkeiten, die die Hauptprotagonisten Louise und Pierre dauerhaft durchzustehen hatten, kaum in Erinnerung zu haben, weil der Film ein „Happy End“ hatte. Für mich, die wie Louise selbst einen Lebenspartner verloren hat, fühlte sich der Film nicht unrealistischer an, als alles andere auch, was nach dem Tod eines geliebten Menschen in mein Leben getreten war. Dadurch, dass nichts mehr war wie zuvor, ist die Chance auf eine geistige und seelische Öffnung für Ungewöhnliches stark gestiegen. Ich hoffe viele Menschen werden diesen Film sehen und sich von der umwerfenden Landschaft in der Provence, der Handlung und von der Ruhe und vom Können der Schauspieler dahin gehend verführen lassen, diese und ähnliche Begegnungen, wenigsten für einen Moment für möglich zu halten.

Hier findet ihr die Filmkritik samt Link zum Trailer. Ich hoffe, ihr schaut ihn euch an und ich freue mich, wenn ihr mir im Kommentar darüber berichtet, wie euch der Film gefallen hat.