Was macht der Lockdown mit der Seele?

Das kommt ganz darauf an, ob man auf sich alleine gestellt ist oder auf Mitbewohner zurück geworfen wird, die ihre Aggressionen schwer im Griff haben und alles, was dazwischen liegt. Hinzu kommt, dass für viele Ladenbesitzer und Künstler alle Reserven bereits oder demnächst aufgebraucht sind. Versprochene Sofortzahlungen verzögern sich oder werden gar nicht erst bewilligt und die Verlängerung des Lockdowns schwebt sehr realistisch über uns. Die Nachfrage nach Therapieplätzen ist stark gestiegen und das, obwohl es davon schon vor der Krise nicht genug gab. Betroffene müssen zur Zeit auf jeden Cent achten und können sich so oft keine Therapeuten leisten, die privat bezahlt werden. Zu Beginn der Pandemie vor ca. einem Jahr wurde befürchtet, dass die Suizid-Zahlen drastisch ansteigen könnten. Mit den Zahlen von 2020 ist aber erst im Herbst 2021 zu rechnen. Angst vor Corona und seine Spätfolgen, nicht zu wissen, wie man seine Miete zahlen, oder wovon man sein Essen kaufen soll, lässt einen in Panik geraten, wenn eine Familie dran hängt ganz besonders. Sobald es um die Existenz geht, kann es sehr schnell sehr eng werden und zu Kurzschlusshandlungen kommen. Akut Trauernde Menschen haben zur Zeit kaum die Möglichkeit, sich Unterstützung zu holen.

Nach dieser Aufzählung, was alles gerade nicht geht und was uns große Angst einjagt, möchte ich auf ein paar Möglichkeiten hinweisen, die uns geblieben sind bzw. die gerade in dieser Zeit entstanden sind, um wenigstens einen Teil der seelischen Nebenwirkungen der Pandemie abzufangen.

  • Trauer-Expertin und Buchautorin Chris Paul hat eine Online-Akademie „Facettenreich“ entwickelt.
  •  Dr. Christian Klesse, Psychologischer Psychotherapeut in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg hält kommenden Montag, 8. Februar 2021 ab 18.30 Uhr innerhalb der Vortragsreihe  „Corona-Krise und psychische Gesundheit“ des Universitätsklinikums Freiburg und des Freiburger Bündnisses gegen Depression e.V. zum Thema „Wie depressive Menschen die Corona-Krise nutzen können, ihr emotionales Befinden zu verbessern“. Weitere Termine sind für März, April und Mai geplant. Klick!
  • 7mind.de – ein Online-Programm, dessen Kosten die meisten Krankenkassen zu 100% übernehmen. Klick! Hier geht es um Resilienz, Meditation und Achtsamkeit. René Träder ist Psychologe und Buchautor von „Das Leben so – ich so – doch“ und hat auch einen hilfreichen und unterstützenden Podcast, den es sich lohnt zu hören, um der eigenen Resilienz näher zu kommen, bzw. sie zu stärken und trainieren. Klick! Aber es gibt auch eine kostenfreie Basis-App, die nach Bedarf aufgestockt werden kann. Gebt in euer Smartphone oder in euer Tablet 7mind ein und probiert sie aus.
  • In „Psychologie heute“ gibt es eine Menge zu diesem Thema. Beispielsweise könnt ihr im Artikel „Im Gleichgewicht bleiben“ darüber lesen, wie euch sinnvolle Aktivitäten stärken und Aktionismus ehr weniger hilfreich ist. Klick!
  • In Zeiten in denen Corona-Leugner die Diskussion anheizen, kann es helfen, den Podcast „Kritisch denken“ zu hören. Dort geht es auf wissenschaftlicher Basis um Themen wie Gesunder Menschenverstand, Moralkompetenz in der Demokratie, Impfstoffe und Impfsicherheit, etc. Klick!

Das sind alles Möglichkeiten, sich selbst zu stärken, wenn die Lage noch als einigermaßen stabil empfunden wird. Solltest du aber das Gefühl haben, bereits mit den Rücken zur Wand zu stehen, zögere nicht, dir sofort Hilfe zu holen. Das ist auch im Lockdown möglich.

  • Du kannst ein Kriseninterventionszentrum aufsuchen. Hier ist eines in Berlin verlinkt aber natürlich musst du bei Bedarf nach einem dieser Zentren oder Kliniken in deiner Nähe suchen,
  • deinen Hausarzt aufsuchen,
  • ein Krisentelefon nutzen. Bei der Deutschen Depressionshilfe findest du überregionale Krisen-Telefon-Nummern und andere wichtige Informationen,
  • auch online Foren.

Hier schreibt Eva Terhorst – Begleiterin bei Krisen und Trauer. Informationen über meine Bücher, Seminare, Caochings, das Online-Seminar, etc. findest du unter: www.trauerbegleiter.org

Trauer ist systemrelevant

Bitte unterschreiben und weiterleiten

Was geschieht, wenn Trauer nicht angemessen unterstützt werden kann?

Trauer gehört zum Leben. Trauer, die keine Gestaltungsmöglichkeit und keine Resonanz findet, kann krank machen. Der Prävention der Folgen nicht angemessen unterstützter Trauer ist demzufolge in dieser Pandemie besondere Aufmerksamkeit einzuräumen. Jeder Trauerverlauf hängt von vielen Faktoren ab, z.B. der Art des Abschiedes, den persönlichen Umständen und Belastungen und den Lebenserfahrungen der trauernden Menschen.

Der Tod eines nahen Angehörigen oder eines eng vertrauten Menschen stürzt die meisten Menschen in einen bisher nicht gekannten und stark belastenden Ausnahmezustand: Schlafstörungen, Antriebsschwäche, Appetitlosigkeit, depressive Stimmungen, bis hin zu suizidalen Gedanken sind normale Reaktionen auf den Verlust einer nahestehenden Person oder eines anderen Verlustes. Das hat sich auch in der Corona-Pandemie nicht geändert, zugleich erreicht die Anzahl der betroffenen Menschen ein historisches Ausmaß. Mehr und mehr Menschen müssen allein damit fertig werden. Wenn diesen nicht angemessene Unterstützung angeboten wird, drohen angesichts der aktuellen Umstände aus vielen Trauerverläufen manifeste psychische Störungen zu werden.

Als Fachverband wissen wir um die Notwendigkeit präventiver Wirkungsmöglichkeiten von Trauerbegleitung und sehen uns als Interessenvertretung und Sprachrohr für trauernde Menschen.

Am 22. März jährt sich der Tag des 1. Lockdown zum ersten Mal. Das haben wir als Vorstand des BVT mit Mitgliedern des BVT, Unterstützer*innen und Expert*innen zum Anlass für diese Petition genommen. Wir haben eine gemeinsame Verantwortung für trauernde Menschen in der Corona-Pandemie und darüber hinaus.

Deshalb bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Unterzeichnen Sie diese Petition!

#traueristsystemrelevant

Herzlichen Dank

Marianne Bevier 1. Vorsitzende Bundesverband Trauerbegleitung e. V.Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bundesverband Trauerbegleitung e. V. aus Klingenmünster

Zur gesamten Petition geht es hier.

Was machen TraugerbegleiterInnen eigentlich in ihrer Freizeit – Teil 1

Mit diesem Beitrag beginnt meine Serie „Was machen TrauerbegleiterInnen eigentlich in ihrer Freizeit?“. Darauf gekommen bin ich, als mir Iris von ihrem Projekt erzählte, das sie mit ihrer Familie ins Leben gerufen hat. Sofort wollte ich darüber berichten und fragte ihr Löcher in den Bauch. Aber nicht nur Iris setzt sich schon länger für verschiedene gute Sachen ein – auch viele andere meiner KollegInnen tun das. Von einigen Projekten wusste ich, andere brachte ich in Erfahrung, als ich in die Runde fragte. Schöne Gespräche mit beeindruckenden Menschen, die mir mit ihrem Einsatz für andere das Herz wärmen, ergaben sich daraus und die Beitragsreihe nahm immer mehr Form an. Mit Iris`Projekt „renaturaRica“ beginne ich, da ihre Geschichte der Ursprung davon ist und weil die Crowdfunding-Kampagne jetzt startet.
 
Ihr kennt Iris Willecke als Trauerbegleiterin, durch ihr Buch „Grabkerzen liebevoll gestalten“ und auch von LoveCrafts der Plattform, die wir beide gemeinsam aufgebaut haben, um die kreative Erinnerungsarbeit voran zu treiben. 
 
Privat teilt sie mit ihrem Sohn und ihrem Mann seit Jahren die Leidenschaft für Costa Rica. Als naturbezogener Mensch hat sie sich 2007, als sie das erste mal dort war, in die große exotische Vielfalt verliebt. Sie wird nicht müde, Fotos von Flora und Fauna zu machen. Seit 2018 verbringen Iris und ihr Mann Marc mehrere Wochen im Jahr in Cahuita an der Karibikküste. Cahuita grenzt an einen kleine Nationalpark und es ist bisher ein wunderbares Fleckchen Erde mit einer bunten Tier und Pflanzenwelt. Aber auch dieses „Paradies“ ist bedroht.
 
Bei ihrem letzten Aufenthalt erfuhren die beiden, dass der Besitzer eines insgesamt ca. 3 Hektar großen Grundstücks direkt am Nationalpark in diesem Jahr damit beginnen möchte, es als Bauland zu vermarkten. Dafür soll die Fläche, auf der momentan eine unglaubliche Menge an unterschiedlichen Tieren und Pflanzen lebt, zum Teil gerodet und dann in viele kleine Parzellen aufgeteilt werden. Das wäre nicht nur für die dort lebenden Tiere eine Katastrophe.
 
Familie Willecke möchte nun über Crowdfunding versuchen, Geld zum Erwerb des Grundstücks zusammenbekommen, um es dauerhaft vor Zerstörung zu schützen. Der Kauf soll über eine gemeinnützige Organisation erfolgen.  
 
Auf der Homepage renaturarica.info könnt ihr nachlesen, um was es ganz genau geht und wie ihr helfen könnt. Leider ist die Sache eilig, denn der Besitzer hat den Willeckes nur bis Mai Zeit gegeben, bevor er weitere Schritte einleiten möchte. 
 
Ihr könnt auch auf Facebook das Projekt verfolgen. Dort zeigt euch Iris unermüdlich, was sie quasi im Vorbeigehen, von diesem kleinen Paradies fotografieren und filmen konnte. Wie schützenswert dieses wundervolle Fleckchen Erde ist, ist leicht zu erkennen. Wer noch mehr sehen möchte, kann das auf dem YouTube-Kanal tun.
 
Ihr könnt die sozialen Medien nutzen, um das Projekt auf allen Kanälen viral gehen zu lassen. Leitet das Anliegen weiter und wenn ihr könnt, spendet Geld. Was genau mit eurem finanziellen Beitrag passiert, könnt ihr unter ecocrowdnachlesen und wenn ihr etwas nicht versteht, könnt ihr einfach bei Iris z.B. über info@renaturaRica.infonachfragen. Trotz der Pandemie, können wir gemeinsam eine Menge bewirken. 

Update vom 6. Februar 2021: Seit gestern gibt es die 1-Euro-Challenge. Es ist super einfach mit ein paar Klicks per Paypal einen Euro in die Aktion einzubringen und auch an andere zu teilen. Den einen Euro können wir uns eigentlich alle leisten und wenn das viele machen, können Iris und Marc Willecke in Costa Rica ein Stück kostbare Natur retten. Leichter ist es kaum, etwas Gutes zu tun, weil die Willeckes sich um alles andere kümmern. Danke dafür. Hier geht es zu Challenge: Klick! Bitte teilen!

Das Foto vom blauen Morpho-Falter ist von Iris Willecke in Cahuita in Costa Rica fotografiert.

Die Trauer zur Freundin machen

Mittlerweile ist es für mich so normal, mit meiner Trauer befreundet zu sein, dass ich gar nicht mehr darüber nachdenke, was es bei akut Trauernden auslösen kann, wenn ich den Vorschlag mache, sich mit ihr auf positive Weise zu befassen.

Wer mich kennt, weiß, dass die Trauer, obwohl ich privat und beruflich viel mit ihr zu tun habe, keinesfalls meine Lebensfreude mindern konnte. Im Gegenteil – manche würden ehr bestätigen, dass sie ehr verstärkt wurde. Natürlich war das nicht von heute auf morgen so. Wie so vieles Wichtige war das nur durch einen arbeitsreichen Prozess möglich. Unterwegs wusste ich oft nicht, ob es überhaupt klappen würde. Im Prinzip kann dies in drei Schritten klappen:

  1. Ganz mutig hatte ich mit dem ersten Schritt begonnen: Ich sträubte mich von Mal zu Mal weniger, wenn so eine Trauer-Welle wieder drohte, über mich zu rollen. Jemandem, der das noch nicht erlebt hat, kann man kaum beschreiben, wie schlimm sich diese Momente und die Gefühle, die sie mit sich bringen, anfühlen können. Daher ist es verständlich, dass wir, sobald wir merken, dass es wieder los geht, alle Widerstände dagegen mobilisieren. Dies in jenen Augenblicken bewusst zu unterlassen, erfordert eine hohe Konzentration und den Willen dazu. Selbst in dieser herausfordernden Situation mit der Welle zu gehen, ist sinnvoll.
  2. Der nächste Schritt ist, die Trauer, sobald sie sich zeigt, freundlich zu begrüßen: „Da bist du ja wieder!“ Anfangs fällt das schwer, denn wir verbinden mit ihr den Verlust unseres geliebten Menschen und vergessen, dass sie eigentlich immer und überall zum Leben dazu gehört. Unser Verstand weiß das natürlich aber unser Seelenleben fühlt sich ihr in diesen Momenten hilflos ausgeliefert. Sie zu begrüßen, vielleicht sogar freundlich oder etwa neugierig, ist eine Möglichkeit, ihr einen anderen Platz zuzuweisen.
  3. Gelingt dies, empfehle ich, sich mit der Trauer zu unterhalten und sie zu fragen, was sie braucht. Wenn sie dann tatsächlich so etwas wie eine Freundin werden durfte, wissen wir automatisch, wenn sie auftaucht, dass wir in der letzten Zeit vermutlich vergessen haben, uns auf uns selbst und auf das, was uns wirklich wichtig ist, zu konzentrieren.

Wenn dieser Punkt erreicht ist, möchte man auf die Trauer nicht mehr verzichten, auf den Verlust schon. Die Ente als Krafttier, über die ich weiter unten geschrieben habe, hilft dabei.

Traumreise „Neujahr“

Ihr Lieben,

der erste Tag im neuen Jahr ist immer etwas magisch. Viele befinden sich im ersten Trauerjahr und haben vielleicht gerade das erste Weihnachten ohne ihren geliebten Menschen verbringen müssen und überstanden. Das auch noch unter Corona-Bedingungen. Wie mag wohl dieses neue Jahr werden?

Um euch darauf einzustimmen könnt ihr hier meine Traumreise „Neujahr“ hören, die es auch schon zum letzten Jahreswechsel gab.

Beim Trauer-Radio unter „Traumreisen“ könnt ihr einige meiner Traumreisen aus meinen Büchern anhören.

Danke, dass ihr euch Unterstützung sucht, denn ihr braucht in dieser Ausnahmesituation jede Hilfe, die ihr bekommen könnt. Macht euch also auch in diesem Jahr auf die Suche nach neuer Orientierung und Inspiration. Haltet an eurem Lebensmut fest und wenn ihr ihn verloren habt, geht ihn suchen!

Ich wünsche euch alles nur erdenklich Gute und viel Kraft fürs neue Jahr!

Das Bild ist eine Mandala aus vielen Fotos von City of Lights aus Berlin von Beate Reinke.

Engel-Kollage an Silvester

Engel selbst zu malen und selbstgemalte zu bekommen, ist einfach eine gute Idee, wie ihr weiter unten sehen könnt. Von Nikolaus bis Weihnachten habt ihr mich mit Engeln versorgt, die uns im nächsten Jahr begleiten sollen. Natürlich habe ich auch die ganze Zeit über selbst mitgemacht. Manche haben sich von mir in den Engel-Rausch ziehen lassen (Wortspiel „Rauscheengel“ beabsichtigt) und jeden Tag einen Engel gemalt und gemerkt, wie gut das tut. Für mich war es eine sehr sinnliche Zeit und ich fühle mich von unseren himmlischen Wesen für das neue Jahr schon jetzt sehr liebevoll begleitet. Das ist das, was wir gerade besonders nötig haben.

Über Engel habe habe ich ein sehr schönes Gedicht von Giotto di Bondone einem italienischen Maler der Renaissance von einer Freundin bekommen, die ebenfalls jeden Tag einen Engel für diese Aktion gemalt hat.

„Es könnte Wesen geben, sage ich mir, die uns aus Liebe erscheinen. Seit je sind sie um uns, Bewegungen in der Luft, säuselnde Zungen, sprechende Wirbel. Selten erfüllt sich ihre Sehnsucht. Sie atmen mit den Jahreszeiten. Bis einer es wagt zu lieben, was er nicht sieht. Giotto, sage ich mir, und die Erregung Gestalt annimmt, endlich frei wird, was ihn umgibt: ein Engel oder die noch ungetaufte Liebe.“

Ich bin auch auf eine sehr schöne Engel-Werkstatt gestoßen. Wer sich ganz besondere Engel in die Wohnung holen möchte, kann das hier tun. Dort gibt es zauberhafte Engel aus Treibholz und schöne Anregungen.

Danke, dass ihr so zahlreich, kreativ und abwechslungsreich mitgemacht habt. Es war mir eine große Freude.

Einen guten Rutsch und ein frohes und coronafreies Jahr!

Eure Eva

Hoffnung

Im Sommer hat Barbara Pachl-Eberhart sich mit dem Thema Hoffnung in einem Essay auseinander gesetzt. Dieser ist jetzt als kleines Büchlein erschienen. Was ich aber ganz besonders schön finde: Am 1. Januar 2021 um 14 Uhr wird Barbara uns das ganze Büchlein live vorlesen. Da es nur ein kleines Büchlein ist, wird das Ganze ca. 30. Minuten dauern. Die Aufzeichnung wird dann noch 24 Stunden auf ihrem YouTube Kanal verfügbar sein, denn Autorin und Verlag wünschen sich natürlich, dass das Buch auch verkauft wird. Dies kann man hier tun. Dabei sein kann man via Zoom unter diesem Link und dem Kenncode „Hoffnung“ oder auf ihrer Facebookseite „LieblingsLebensgefühlManufaktur“ dabei sein.

Barbara Pachl-Eberhart hat 2008 ihre beiden Kinder und ihren Mann durch einen Autounfall verloren. Ihr Mut, sich auf die Trauer einzulassen und darüber zu schreiben und zu sprechen, hilft vielen Menschen täglich durch deren schwerste Zeit ihres Lebens zu gehen, nachdem sie ebenfalls jemanden verloren haben. Barbara war früher gemeinsam mit ihrem ersten Mann Heli Krankenhaus-Clown aber der Verlust ihrer Familie hat ihr Leben verändert. Sie wurde Schriftstellerin und Schreibcoach. Sie gibt wunderbare Seminare und wird nicht müde, uns dabei zu helfen, uns selbst durch das Schreiben näher zu kommen. Mehr über sie, wie sie heute lebt, ihre Bücher und ihre Seminare könnt ihr hier nachlesen. Ganz besonders möchte ich euch aber ihren Blog-Artikel über ihren Lockdown von 2008 ans Herz legen. Dort könnt ihr erfahren, was euch helfen kann, jetzt durch die Zeit zu kommen. Während des Lockdowns im Frühjahr hat Barbara ein Online-Tagebuch geführt, das ich täglich mit viel Interesse gelesen habe. Jetzt ist ein Buch daraus geworden: „Chopin besucht Vivaldi“. In diesen Tagen bestimmt sehr hilfreich.

Danke für die große Teilnahme …

… beim Adventskalender für Trauernde. Auch dieses Jahr haben sich viele dafür eingesetzt, dass dieser Adventskalender gut gefüllt war. Ich freue mich immer wieder sehr darüber. Vielen Dank dafür! Ebenso berührt war ich von den vielen lieben Zuschriften der LeserInnen, die sich für das eine oder andere Geschenk interessiert haben. Aber was ich überwältigend finde, sind die vielen zauberhaften Engel die mir für die Aktion „Engel fürs neue Jahr“ zugesendet wurden. An Silvester werden sie hier alle zu sehen sein.

Die Begegnungen mit euch sind in diesem Corona-Winter besonders wertvoll. Danke auch an Janina, die diese schöne Affirmation für uns gezeichnet hat.