MET-Klopftechnik

Die Klopftechnik wird immer bekannter und immer öfter angewandt, um seelisch schwierigen Zustände zu begegnen und um sie nach und nach aufzulösen. So kann diese Technik auch bei Angst- und Beklemmungszuständen in der Trauerzeit helfen

MET-Klopftechnik nach Claudia Kauscheder
Was ist MET? MET ist die Abkürzung für „Meridian-Energie-Techniken“, eine Klopfakupressur, mit deren Hilfe man sehr rasch und vor allem auch anhaltend negative Emotionen, Glaubenssätze, blockierende Muster und vieles mehr auflösen kann.

Es werden dabei bestimmte Punkte auf den Hauptmeridianen mit den Fingern beklopft, während sie sich innerlich auf die Problematik bzw. die Emotion einstimmen – durch das Klopfen werden dabei Blockaden in den Meridianen aufgelöst, die laut Energetischer Psychologie die Ursache für Missstimmungen, und damit verbunden natürlich auch körperliche Symptome, sind.

Wo klopft man?

Unten siehst du die wichtigsten 6 Punkte am Kopf bzw. Oberkörper, die beklopft werden. Natürlich gäbe es noch mehr Punkte, allerdings reichen diese völlig aus, um einmal die Wirkungsweise von MET spüren zu können. Ertaste nun die Punkte anhand dieses Fotos, damit su ein Gefühl dafür bekommst, wo sie genau sind.

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Wie klopft man?

Bei MET geht es nicht darum, den Meridian-Punkt millimetergenau zu treffen – das überlassen wir den Akkupunkteuren. Klopfe ruhig mit 2-3 Fingern, damit du die betreffende Region, in der der Meridian-Punkt liegt, auch sicher erwischt.

Und bitte klopfe sanft – es sollte spürbar aber angenehm sein. Es ist auch egal, ob du bei den Punkten 1-3 auf der rechten oder linken Gesichtshälfte und ob du mit der linken oder rechten Hand arbeitest. Wechsele ruhig ab! Einzig die Punkte Nr. 6 auf den Schlüsselbeinen müssen immer paarig geklopft werden. Das geht ganz leicht, wenn du deinen Daumen abspreizt und einen Punkt mit dem Daumen und den anderen mit Zeige- und Mittelfinger beklopfst.

Wie geht das mit dem Klopfen bei Trauer?

Nehmen wir an, du wirst gerade wieder von einer Trauerwelle überspült. Dein erster „Klopfsatz“ wäre nun „Wie soll ich das nur überstehen?.“.

Diesen Satz, mit dem du dein Gefühl (bzw. die Blockade in deinen Meridianen!) benennen, wiederhole nun (wenn möglich laut) fortlaufend, während du gleichzeitig die Punkte 1 – 6 klopfst. Als Richtlinie: pro Punkt sprich den Satz ein Mal aus.
Beim Punkt 6 (den Schlüsselbeinpunkten) sprich den Satz ruhig 3-4 Mal aus und spüre dabei in dich hinein, um dir die nächste Frage zu stellen:
Was fühle ich jetzt? Dass Klopfen könnte beispielsweise Tränen oder andere Gefühle wie unbändige Sehnsucht ausgelöst haben.
Sobald sich das Gefühl, das du JETZT empfindest, in Worte kleiden lässt, kannst du die nächste Runde klopfen. Nehmen wir also an, du vermisst die verstorbene Person über alle Maßen.
Du wiederholst laufend: „Meine Sehnsucht ist so groß.“ und klopfst dabei die Punkte 1 – 6.
Bei den Schlüsselbeinpunkten horchst su wieder in dich hinein, ob sich etwas an deinem Gefühl verändert hat. Sobald die Veränderung in Worte zu fassen ist, bildest du einen Satz daraus und klopfst mit diesem Satz wieder bei Punkt 1.
Und so fort …
Auf diese Weise klopfen du dich durch die vielen Schichten deiner Gefühlswelt, bis sich entweder ein neutrales oder sogar ein Gefühl des Friedens und der Harmonie einstellt.
Wichtig ist bei jedem Schritt, im Hier und Jetzt zu bleiben.

 

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