Am 7. Mai 2021 …

… beginnt das nächste Online-Trauer-Seminar.

Alle sechs Monate beginnt seit Herbst 2015 nun eines dieser Seminare. Es gibt mittlerweile viele TeilnehmerInnen, die ihre Trauerarbeit damit unterstützt haben. Jetzt zu Corona-Zeiten, ist online wesentlicher und hilfreicher als je zuvor. Wer also kürzlich oder schon vor geraumer Zeit einen geliebten Menschen verloren hat, findet hier Impulse und Anregungen, die helfen, den eigenen Weg durch dir Trauer hindurch zu finden. Hier gibt es die Informationen dazu. Schreibt mir, wenn ihr Fragen habt an: info@trauerbegleiter.org.

Das Seminar dauert 12 Monate, kann aber jederzeit ohne Angabe von Gründen jeden Monat durch eine Nachricht per E-Mail beendet werden. Ein Versuch lohnt sich also.

TV-Tipp: Verborgene Schönheit

Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, war ich erstaunt, wie einfühlsam mit dem Thema Tod und Trauer umgegangen wird. Die Suche nach einem so großen Verlust nach Heilung und Frieden treibt alle, die so einen Schicksalsschlag erlebt haben, an. „Verborgene Schönheit“ bietet eine hilfreiche Anregung auf dem Weg der Trauerarbeit und läuft kommenden Samstag, 6. März 2021 um 20.15 Uhr auf Pro7 und ein unerwartete Wendung am Ende.

Aus Wikipedia: Der in New York lebende Werbefachmann Howard Inlet befindet sich in einer tiefen Depression, nachdem er seine kleine Tochter verloren hat. Dies lässt ihm sein Leben immer unerträglicher erscheinen. Er schreibt leidenschaftliche Briefe an den Tod, die Zeit und die Liebe. Seine Freunde und Arbeitskollegen machen sich Sorgen und versuchen, ihn mit einer ungewöhnlichen „Therapie“ wieder aufzubauen. Drei Menschen übernehmen stellvertretend die schauspielerische Darstellung des Todes, der Zeit und der Liebe, die Howard direkt entgegentreten und ihm Antwort geben.

Was machen TrauerbegleiterInnen eigentlich in ihrer Freizeit? Teil 2 – Kerstin Haß

Im 2. Teil meiner Serie „Was machen TrauerbegleiterInnen eigentlich in ihrer Freizeit?„, stelle ich euch Kerstin Haß aus Potsdam vor. Sie ist Kunsttherapeutin mit Schwerpunkt Trauma, Trauerbegleiterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Bei ihrem besonderen Projekt dreht sich alles darum, mit Geflüchteten, die unglaubliche Traumata im Gepäck haben, mithilfe der Kunsttherapie schwere Erlebnisse sanft und schrittweise zu verarbeiten. Dafür hat sie mit ihrem Mann den Verein „Shift e.V.“ gegründet. Und das kam so:

Alles begann mit einem Traum, den sie 2015 hatte, als die ersten Nachrichten von Geflüchteten auf Booten im Mittelmeer durch die Presse gingen. „In meinem Traum gehe ich mit einer weiteren Person durch eine Stadt. Ich sehe auf der Straße eine geflüchtete Frau mit einem Kind sitzen. Sie hält mir die Hand entgegen, damit ich ihr etwas gebe. Doch ich gehe vorbei, weil ich denke, dass ich ihr nichts geben kann, die Frau ist in Sicherheit, hier in Deutschland. Das Land wird sich kümmern. Die Person, die mich begleitet, führt mich ein zweites Mal an dieser Situation vorbei. Wieder sehe ich die geflüchtete Frau auf der Straße sitzen. Sie hat ein Kind auf dem Schoß und ich sehe, dass dieses Kind vor Hunger schreit. Doch wieder denke ich, dass ich mich nicht kümmern muss. Nicht mein Job. Deutschland versorgt die Menschen, die aus anderen Ländern geflohen sind. Und ich gehe wieder daran vorbei. Ein drittes Mal werde ich an dieser Situation vorbei geführt. Dieses Mal erkenne ich, dass das Einzige, was die geflüchtete Frau dem Kind zu essen geben kann, ein Stein ist. Das berührt mich so sehr in meinem Traum, dass ich anfange zu weinen. Davon werde ich wach.
Ich beginne zu überlegen, was dieser „Stein“ bedeuten kann. Die Menschen, die aus anderen Ländern fliehen mussten, haben so viel Schreckliches erlebt. Traumata und viele Verluste. Diese Menschen zu unterstützen, bedeutet, ihnen Hilfe anzubieten, damit sie mehr als nur „Steine“ ihren Kindern weitergeben können.“

2016 hatte sie dann die Möglichkeit mit einer NGO für einen Kurzeinsatz in den Irak zu gehen, um dort kreative Angebote mit Frauen in Flüchtlingscamps durchzuführen. 
Sehr inspiriert von den Erfahrungen im Irak, versuchte sie im Anschluss eine Art offenes Atelier für Geflüchtete in ihrer Praxis für Kunsttherapie in Potsdam anzubieten. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht und so wurde sie zur „Lernenden“. In ihrer Ausbildung zur Trauerbegleitung bei Chris Paul beschäftigte sie sich mit dem Thema Trauer und Flucht.

Es ging erst einmal darum, Beziehungen zu den Menschen aufzubauen, mehr über deren Kultur zu erfahren und zu lernen, ab wann und wie ein Angebot annehmbar ist. 
Das gelang und sie durfte viele sehr berührende Lebensgeschichten hören, von Leid, Verlusten, Trauma, aber auch von einem unglaublichen Willen zum Neubeginn, von einer Kraft, die den Menschen innewohnt und ein Sich-neu-Finden. Sie ist so dankbar, diese Menschen begleiten zu dürfen.

Da die Nachfrage nach Unterstützung wuchs, entschlossen ihr Mann und sie sich 2018 einen Verein zu gründen, damit sie die Angebote ausbauen konnten. So entstand der Verein SHiFT e.V. und das kunsttherapeutische Projekt „Farboase“ – ein Angebot für geflüchtete Frauen, die die Trauer um die vielen Verluste und traumatische Erlebnisse bearbeiten wollen. Ein geschützter Raum für Austausch und Kreativität. Eine Frau sagte einmal: „Danke Kerstin, dass du den „müden“ (sie meinte eigentlich: traurigen) Frauen hilfst. Eine andere Frau: „Hier komme ich zur Ruhe, es ist so schön, andere Frauen zu treffen, aber ich weiß auch, dass ich weinen darf. Zu Hause muss ich stark sein.“ 

Zwischenzeitlich gab es an 3 Standorten in Berlin und Potsdam die „Farboase“. Durch Corona mussten sie leider wieder  zurückfahren – in Berlin „ ruht“ das Projekt. Mittlerweile gibt es die Farboase, die auch vom Land Brandenburg gefördert wird, noch in Potsdam, Jetzt im Lockdown dürfen sie keine Gruppen anbieten, aber durch Hausbesuche wird der Kontakt, aufrecht erhalten. Sobald es möglich ist, werden die Gruppen wieder starten. Die Frauen warten schon darauf. Einzelbegleitungen in Kerstins Praxis finden weiterhin statt. 

Schmetterlings-Aktion im März

Ihr erinnert euch vielleicht an die Engel-Aktion von Nikolaus bis Weihnachten? Für Lovecrafts.info und meinen Blog „Das erste Trauerjahr“ habt ihr (manche sogar täglich) mit uns Engel gemalt. Es kamen so wunderschöne Bilder zusammen, die Freude verbreiten durften, deshalb haben Iris und ich uns überlegt, dass es doch schön wäre, wenn wir das auch mit Schmetterlingen ausprobieren würden. Von Janina Cornelius ist das Exemplar oben zur Inspiration für euch.

Die Schmetterlings-Aktion läuft folgendermaßen: Ab morgen, Montag, den 1. März 2021 malen wir täglich – oder so oft es geht – einen Schmetterling bis einschließlich Mittwoch, den 31. März 2021. Danach kommen endlich der April und Ostern. Am Ostersonntag veröffentlichen wir hier dann alle Exemplare.

Hoffentlich können wir uns bis dahin wieder etwas freier bewegen, weil die Impfungen ihre Wirkung tun. Bitte schickt uns nur Fotos von Bildern, die ihr extra für diese Aktion gemalt habt – basteln, backen oder handarbeiten geht natürlich auch – an info@trauerbegleiter.org. Wir hoffen, die Aktion bringt gleichermaßen Freude, Inspiration und Ablenkung in unseren Endspurt von Lockdown und Winter und wir freuen uns schon sehr auf eure bunten Falter.

Terminverschiebung

Coronabedingt muss ich die Trauer-Reise nach Graal-Müritz an der Ostsee im März auf die Zeit vom 26. – 30. April 2021 verschieben. Es sind noch Plätze frei. Ich hoffe, dass dieser Termin möglich sein wird. Ort und Konditionen bleiben gleich. Mehr Infos dazu hier.

Was macht der Lockdown mit der Seele?

Das kommt ganz darauf an, ob man auf sich alleine gestellt ist oder auf Mitbewohner zurück geworfen wird, die ihre Aggressionen schwer im Griff haben und alles, was dazwischen liegt. Hinzu kommt, dass für viele Ladenbesitzer und Künstler alle Reserven bereits oder demnächst aufgebraucht sind. Versprochene Sofortzahlungen verzögern sich oder werden gar nicht erst bewilligt und die Verlängerung des Lockdowns schwebt sehr realistisch über uns. Die Nachfrage nach Therapieplätzen ist stark gestiegen und das, obwohl es davon schon vor der Krise nicht genug gab. Betroffene müssen zur Zeit auf jeden Cent achten und können sich so oft keine Therapeuten leisten, die privat bezahlt werden. Zu Beginn der Pandemie vor ca. einem Jahr wurde befürchtet, dass die Suizid-Zahlen drastisch ansteigen könnten. Mit den Zahlen von 2020 ist aber erst im Herbst 2021 zu rechnen. Angst vor Corona und seine Spätfolgen, nicht zu wissen, wie man seine Miete zahlen, oder wovon man sein Essen kaufen soll, lässt einen in Panik geraten, wenn eine Familie dran hängt ganz besonders. Sobald es um die Existenz geht, kann es sehr schnell sehr eng werden und zu Kurzschlusshandlungen kommen. Akut Trauernde Menschen haben zur Zeit kaum die Möglichkeit, sich Unterstützung zu holen.

Nach dieser Aufzählung, was alles gerade nicht geht und was uns große Angst einjagt, möchte ich auf ein paar Möglichkeiten hinweisen, die uns geblieben sind bzw. die gerade in dieser Zeit entstanden sind, um wenigstens einen Teil der seelischen Nebenwirkungen der Pandemie abzufangen.

  • Trauer-Expertin und Buchautorin Chris Paul hat eine Online-Akademie „Facettenreich“ entwickelt.
  •  Dr. Christian Klesse, Psychologischer Psychotherapeut in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg hält kommenden Montag, 8. Februar 2021 ab 18.30 Uhr innerhalb der Vortragsreihe  „Corona-Krise und psychische Gesundheit“ des Universitätsklinikums Freiburg und des Freiburger Bündnisses gegen Depression e.V. zum Thema „Wie depressive Menschen die Corona-Krise nutzen können, ihr emotionales Befinden zu verbessern“. Weitere Termine sind für März, April und Mai geplant. Klick!
  • 7mind.de – ein Online-Programm, dessen Kosten die meisten Krankenkassen zu 100% übernehmen. Klick! Hier geht es um Resilienz, Meditation und Achtsamkeit. René Träder ist Psychologe und Buchautor von „Das Leben so – ich so – doch“ und hat auch einen hilfreichen und unterstützenden Podcast, den es sich lohnt zu hören, um der eigenen Resilienz näher zu kommen, bzw. sie zu stärken und trainieren. Klick! Aber es gibt auch eine kostenfreie Basis-App, die nach Bedarf aufgestockt werden kann. Gebt in euer Smartphone oder in euer Tablet 7mind ein und probiert sie aus.
  • In „Psychologie heute“ gibt es eine Menge zu diesem Thema. Beispielsweise könnt ihr im Artikel „Im Gleichgewicht bleiben“ darüber lesen, wie euch sinnvolle Aktivitäten stärken und Aktionismus ehr weniger hilfreich ist. Klick!
  • In Zeiten in denen Corona-Leugner die Diskussion anheizen, kann es helfen, den Podcast „Kritisch denken“ zu hören. Dort geht es auf wissenschaftlicher Basis um Themen wie Gesunder Menschenverstand, Moralkompetenz in der Demokratie, Impfstoffe und Impfsicherheit, etc. Klick!

Das sind alles Möglichkeiten, sich selbst zu stärken, wenn die Lage noch als einigermaßen stabil empfunden wird. Solltest du aber das Gefühl haben, bereits mit den Rücken zur Wand zu stehen, zögere nicht, dir sofort Hilfe zu holen. Das ist auch im Lockdown möglich.

  • Du kannst ein Kriseninterventionszentrum aufsuchen. Hier ist eines in Berlin verlinkt aber natürlich musst du bei Bedarf nach einem dieser Zentren oder Kliniken in deiner Nähe suchen,
  • deinen Hausarzt aufsuchen,
  • ein Krisentelefon nutzen. Bei der Deutschen Depressionshilfe findest du überregionale Krisen-Telefon-Nummern und andere wichtige Informationen,
  • auch online Foren.

Hier schreibt Eva Terhorst – Begleiterin bei Krisen und Trauer. Informationen über meine Bücher, Seminare, Caochings, das Online-Seminar, etc. findest du unter: www.trauerbegleiter.org

Trauer ist systemrelevant

Bitte unterschreiben und weiterleiten

Was geschieht, wenn Trauer nicht angemessen unterstützt werden kann?

Trauer gehört zum Leben. Trauer, die keine Gestaltungsmöglichkeit und keine Resonanz findet, kann krank machen. Der Prävention der Folgen nicht angemessen unterstützter Trauer ist demzufolge in dieser Pandemie besondere Aufmerksamkeit einzuräumen. Jeder Trauerverlauf hängt von vielen Faktoren ab, z.B. der Art des Abschiedes, den persönlichen Umständen und Belastungen und den Lebenserfahrungen der trauernden Menschen.

Der Tod eines nahen Angehörigen oder eines eng vertrauten Menschen stürzt die meisten Menschen in einen bisher nicht gekannten und stark belastenden Ausnahmezustand: Schlafstörungen, Antriebsschwäche, Appetitlosigkeit, depressive Stimmungen, bis hin zu suizidalen Gedanken sind normale Reaktionen auf den Verlust einer nahestehenden Person oder eines anderen Verlustes. Das hat sich auch in der Corona-Pandemie nicht geändert, zugleich erreicht die Anzahl der betroffenen Menschen ein historisches Ausmaß. Mehr und mehr Menschen müssen allein damit fertig werden. Wenn diesen nicht angemessene Unterstützung angeboten wird, drohen angesichts der aktuellen Umstände aus vielen Trauerverläufen manifeste psychische Störungen zu werden.

Als Fachverband wissen wir um die Notwendigkeit präventiver Wirkungsmöglichkeiten von Trauerbegleitung und sehen uns als Interessenvertretung und Sprachrohr für trauernde Menschen.

Am 22. März jährt sich der Tag des 1. Lockdown zum ersten Mal. Das haben wir als Vorstand des BVT mit Mitgliedern des BVT, Unterstützer*innen und Expert*innen zum Anlass für diese Petition genommen. Wir haben eine gemeinsame Verantwortung für trauernde Menschen in der Corona-Pandemie und darüber hinaus.

Deshalb bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Unterzeichnen Sie diese Petition!

#traueristsystemrelevant

Herzlichen Dank

Marianne Bevier 1. Vorsitzende Bundesverband Trauerbegleitung e. V.Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bundesverband Trauerbegleitung e. V. aus Klingenmünster

Zur gesamten Petition geht es hier.

Was machen TraugerbegleiterInnen eigentlich in ihrer Freizeit – Teil 1

Mit diesem Beitrag beginnt meine Serie „Was machen TrauerbegleiterInnen eigentlich in ihrer Freizeit?“. Darauf gekommen bin ich, als mir Iris von ihrem Projekt erzählte, das sie mit ihrer Familie ins Leben gerufen hat. Sofort wollte ich darüber berichten und fragte ihr Löcher in den Bauch. Aber nicht nur Iris setzt sich schon länger für verschiedene gute Sachen ein – auch viele andere meiner KollegInnen tun das. Von einigen Projekten wusste ich, andere brachte ich in Erfahrung, als ich in die Runde fragte. Schöne Gespräche mit beeindruckenden Menschen, die mir mit ihrem Einsatz für andere das Herz wärmen, ergaben sich daraus und die Beitragsreihe nahm immer mehr Form an. Mit Iris`Projekt „renaturaRica“ beginne ich, da ihre Geschichte der Ursprung davon ist und weil die Crowdfunding-Kampagne jetzt startet.
 
Ihr kennt Iris Willecke als Trauerbegleiterin, durch ihr Buch „Grabkerzen liebevoll gestalten“ und auch von LoveCrafts der Plattform, die wir beide gemeinsam aufgebaut haben, um die kreative Erinnerungsarbeit voran zu treiben. 
 
Privat teilt sie mit ihrem Sohn und ihrem Mann seit Jahren die Leidenschaft für Costa Rica. Als naturbezogener Mensch hat sie sich 2007, als sie das erste mal dort war, in die große exotische Vielfalt verliebt. Sie wird nicht müde, Fotos von Flora und Fauna zu machen. Seit 2018 verbringen Iris und ihr Mann Marc mehrere Wochen im Jahr in Cahuita an der Karibikküste. Cahuita grenzt an einen kleine Nationalpark und es ist bisher ein wunderbares Fleckchen Erde mit einer bunten Tier und Pflanzenwelt. Aber auch dieses „Paradies“ ist bedroht.
 
Bei ihrem letzten Aufenthalt erfuhren die beiden, dass der Besitzer eines insgesamt ca. 3 Hektar großen Grundstücks direkt am Nationalpark in diesem Jahr damit beginnen möchte, es als Bauland zu vermarkten. Dafür soll die Fläche, auf der momentan eine unglaubliche Menge an unterschiedlichen Tieren und Pflanzen lebt, zum Teil gerodet und dann in viele kleine Parzellen aufgeteilt werden. Das wäre nicht nur für die dort lebenden Tiere eine Katastrophe.
 
Familie Willecke möchte nun über Crowdfunding versuchen, Geld zum Erwerb des Grundstücks zusammenbekommen, um es dauerhaft vor Zerstörung zu schützen. Der Kauf soll über eine gemeinnützige Organisation erfolgen.  
 
Auf der Homepage renaturarica.info könnt ihr nachlesen, um was es ganz genau geht und wie ihr helfen könnt. Leider ist die Sache eilig, denn der Besitzer hat den Willeckes nur bis Mai Zeit gegeben, bevor er weitere Schritte einleiten möchte. 
 
Ihr könnt auch auf Facebook das Projekt verfolgen. Dort zeigt euch Iris unermüdlich, was sie quasi im Vorbeigehen, von diesem kleinen Paradies fotografieren und filmen konnte. Wie schützenswert dieses wundervolle Fleckchen Erde ist, ist leicht zu erkennen. Wer noch mehr sehen möchte, kann das auf dem YouTube-Kanal tun.
 
Ihr könnt die sozialen Medien nutzen, um das Projekt auf allen Kanälen viral gehen zu lassen. Leitet das Anliegen weiter und wenn ihr könnt, spendet Geld. Was genau mit eurem finanziellen Beitrag passiert, könnt ihr unter ecocrowdnachlesen und wenn ihr etwas nicht versteht, könnt ihr einfach bei Iris z.B. über info@renaturaRica.infonachfragen. Trotz der Pandemie, können wir gemeinsam eine Menge bewirken. 

Update vom 6. Februar 2021: Seit gestern gibt es die 1-Euro-Challenge. Es ist super einfach mit ein paar Klicks per Paypal einen Euro in die Aktion einzubringen und auch an andere zu teilen. Den einen Euro können wir uns eigentlich alle leisten und wenn das viele machen, können Iris und Marc Willecke in Costa Rica ein Stück kostbare Natur retten. Leichter ist es kaum, etwas Gutes zu tun, weil die Willeckes sich um alles andere kümmern. Danke dafür. Hier geht es zu Challenge: Klick! Bitte teilen!

Das Foto vom blauen Morpho-Falter ist von Iris Willecke in Cahuita in Costa Rica fotografiert.