Ich bin dabei!

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ALLE REDEN ÜBER TRAUER – EIN TAG, VIELE BLOGGER, VIELE VERSCHIEDENE FACETTEN VON TRAUER

Bist du dabei?

Trauer und Tod sind immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Oder zumindest Themen, über die viele von uns nicht gerne reden wollen, die Angst machen und Unsicherheit wecken. Ich habe es selbst erfahren nach dem Tod meines Lebenspartners, wie schwierig es ist, einen guten Umgang damit zu finden. Deshalb ist es mir ein großes Herzensanliegen, daran etwas zu ändern. Hier auf meinem Blog schreibe ich über die Trauer und alles, was dazu gehört. Damit erreiche ich jeden Monat mehr Menschen – Betroffene und deren Umfeld.

Und nun bist du gefragt: Möchtest du mithelfen dabei, noch mehr Menschen mit dem Thema Trauer zu erreichen?

Möchtest du dazu beitragen, dass über Trauer gesprochen wird, dass weniger Menschen sich damit alleine fühlen müssen? Dann sei dabei am 27. Februar, wenn es heißt: „Alle reden über Trauer“! Ich wünsche mir ganz besonders, dass an Stellen, wo es sonst um ein ganz anderes Thema geht, das Thema Trauer Beachtung findet.

Wie es funktioniert? Ganz einfach!

1. Kommentiere unter diesem Beitrag oder schreibe mir eine Email an silke@inlautertrauer.de mit deinem Blog oder deiner Webseite. Wenn du schon eine Idee hast, dann gerne auch mit deinem Thema. Ich füge dich dann in die Liste der Teilnehmer hinzu.

2. Schreibe einen Blogartikel zum Thema Trauer. Wenn du magst, kannst du auch einen Podcast, ein Youtube-Video oder etwas anderes dazu machen. Alles darf hier sein: traurige, fröhliche, bunte, graue, lange, kurze, persönliche und wissenschaftliche Beiträge. Wie hast du bisher Trauer in deinem Leben oder bei anderen wahrgenommen? Wie gehst du damit um, wenn jemand trauert? Es muss dabei nicht unbedingt um Trauer in Bezug auf Verstorbene gehen, auch nach Trennungen, Kündigungen oder sonstigen Verlusten trauern wir. Du kannst einen kleinen Aspekt herauspicken und darüber schreiben oder mehr über das große Ganze, das alles bleibt dir überlassen. Natürlich kannst du auch darüber schreiben, warum du es doof findest, über Trauer zu sprechen – alles ist erlaubt!

3. Verweise in deinem Artikel (Podcast / Video / ..) auf die Aktion „Alle reden über Trauer“ und verlinke diesen Blogartikel von mir

4. Plane deinen Beitrag für den 27. Februar, 7 Uhr morgens

5. Schicke mir den Link zu deinem Beitrag zusammen mit dem Titel und einem Satz dazu, der Leser neugierig auf deinen Artikel macht, an silke@inlautertrauer.de

6. Falls du keine eigene Webseite hast, kannst du mir auch deinen Beitrag zusenden und ich veröffentliche ihn an dem Tag auf meinem Blog.

Ich werde alle Beiträge gesammelt in einem Artikel am 27. Februar auf meiner Seite vorstellen und natürlich verlinken. Jetzt bin ich wahnsinnig gespannt, wer mitmacht und natürlich auf die Beiträge, die dabei entstehen werden.

Da bereits über 40 BloggerInnen zugesagt haben, wird es eine große Menge an tollen Artikeln geben. Ich werde sie alle gesammelt am 27.02. hier verlinken und dann den März über noch mal einzeln bzw. in kleineren, thematisch zusammenpassenden Gruppen vorstellen. Es wäre ja sehr schade, wenn aufgrund der Fülle einige Texte untergehen würden.

Außerdem haben sich schon einige von euch ohne eigene Webseite bei mir gemeldet. Vielen Dank für eure Einsendungen! Eure vielfältigen und berührenden Inhalte werde ich hier auf In lauter Trauer veröffentlichen.

Warum ausgerechnet der 27. Februar? 

Es ist Julians Geburtstag, er würde an diesem Tag 33 Jahre alt. Grund zu feiern, dass er geboren wurde, und ihr alle könnt mir dabei helfen, mein Geburtstagsgeschenk an ihn ganz groß werden zu lassen.

Teile diese Aktion gerne, so dass möglichst viele Menschen davon erfahren – nutze dazu #alleredenübertrauer auf Twitter, teile den Beitrag auf Facebook, versende eine Email an Menschen, die sich beteiligen könnten. Je mehr davon erfahren, umso besser! Ich danke dir vielmals und freue mich, von dir zu lesen!

 

Lesezeichen

Erinnerungsstücke und kleine Trauerrituale 1/6

Die Veränderung kann mit der Zeit einhergehen, sie kann sich aber auch ein wenig beeinflussen lassen, indem wir die Gestaltung selbst in die Hand nehmen.

Erinnerungsstücke sind oft so, wie der Verstorbene sie zurückgelassen hat und bleiben unverändert.

Ein Widerspruch zum Prozess ständiger Veränderung, dem wir noch Lebende unterworfen sind.

Mit den eigenen Händen eine Veränderung schaffen, um die Erinnerung lebendig zu halten, kann eine heilsame Wirkung unterstützen. Daher starte ich eine kleine Kreativseriee und stelle euch sechs verschiedene Möglichkeiten vor, wie die Arbeit mit der Erinnerung, neue Perspektiven schaffen kann.

Wohin mit der Kleidung des Verstorbenen? Lange scheuen wir uns, den Schritt zu gehen, die Sachen auszusortieren und sie weg zu geben. An manchen Stücken hängen wir noch sehr, andere sind einfach zu schade, um weggeworfen zu werden. Platz für Neues zu schaffen ist auch ein Antrieb, auch wenn es sehr schwer fällt.

rimg0030Ein kleines Stück Stoff eines Kleidungsstückes reicht aus. Nun fertigen wir eine kleine Herzschablone aus Pappe, ca. 6 x 6 cm.

Der Stoff wird über die Kannte gelegt, damit man später nur eine Naht zu machen braucht. Schablone auflegen, nachzeichnen, mit einer Zickzackschere ausschneiden und dann mit feinen Stichen von Hand oder der Nähmaschine eine ca. 3 cm lange Naht wie auf dem Bild mit passendem Faden machen. Fertig ist das Lesezeichen. Das Kleidungsstück ist nun komplett verändert aber im täglichen Gebrauch an den verstorbenen geliebten Menschen erinnert.

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Da man aus einem Kleidungsstück einige solcher Lesezeichen-Herzen machen kann, könnt ihr euch schon mal überlegen, wer sich denn noch über so ein besonderes Lesezeichen freuen könnte.

31. Dezember 2016 (Adventskalender für Trauernde)

Silvester – Jahreswechsel – Neujahr!

15782547_1394290167293807_4365183_nDieser Anhänger mit Baumwollband ist abermals ein Werk aus der Hand von Bettina Born. Wir beide fanden, dass er zum Jahreswechsel passt und wir suchen nun jemanden, der ihn gerne tragen möchte (der Flügel ist ca 10 cm lang).

Für die heutige Mail, die ihr mir schickt, wenn ihr den Anhänger gerne hättet, wünsche ich mir von jedem von euch nur ein einziges Wort, einen Begriff oder eine Bezeichnung für das, woran ihr im kommenden Jahr arbeiten möchtet. Wer mehr schreiben möchte, darf mir natürlich auch mehr schreiben. Ihr könnt es aber auch im Kommentar mit allen teilen. Meine Aufgabe wäre: „Mich nicht am Strahlen hindern zu lassen.“ Bettina´s Begriff oder Wunsch ist: „Ich zeige mich der Welt wie ich bin.“ Anscheinend ist „mehr von sich zu zeigen“ ein Thema für viele Menschen im neuen Jahr.

Ausserdem wünsche ich euch, mit allen, die diesen Adventskalender für Trauernde mit ihren Beiträgen und Geschenken so einzigartig und durchaus tröstlich gemacht haben, euch allen, auch wenn euer Leben derzeit von einem großen Verlust erschüttert wurde, dass ein Teil von euch auch hoffnungsvoll auf das neue Jahr blicken kann und ihr euch traut, euer Leben zu leben auch wenn das Leben einer geliebten Person nun beendet ist. Wir alle wünschen euch nur das Beste und sind froh, wenn wir euch mit unseren vielfältigen Hilfsmitteln auch im nächsten Jahr zu Seite stehen dürfen.

Fühlt euch alle umarmt und lasst euch von euren Schutzengeln wohlbehalten ins neue Jahr begleiten. Und wenn ihr euch nicht kräftig genug dazu fühlt, lasst euch von ihnen ein klein wenig tragen, bis ihr wieder selbst laufen könnt.

In der Zeit von 9 – 18 Uhr nehme ich heute Mails unter: info@trauerbegleitung.org mit dem Stichwort: „Neujahr“ und eurer Adresse entgegen. Unter den Einsendungen wähle ich den Gewinner aus und Bettina verschickt den Anhänger dann an den Gewinner. Um die Privatsphäre zu achten, kann ich leider den Namen des Gewinners nicht öffentlich machen.

Und wer neulich am 14. Dezember (hier könnt ihr noch mal alles darüber nachlesen) noch kein Trauertagebuch bekommen hat, sich aber eines wünscht, kann mir gerne mailen. Stichwort: „Trauertagebuch“, denn hier liegen noch mal fünf davon und freuen sich darüber, eine kleine Trauerhilfe leisten zu dürfen.

 

30. Dezember 2016 (Adventskalender für Trauernde)

Work&Life Book – die Magie des             (Auf-)Schreibens

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Nicole Frenken und Susanne Pillokat-Tangen sind überzeugt davon, dass Pläne, Ziele und Träume einfacher und schneller Realität werden, wenn wir sie schriftlich festhalten. Um allen, die diese besondere Kraft ebenfalls erleben wollen, einen hilfreichen Begleiter mit auf den Weg zu geben, haben sie „Mein bestes Jahr 2017: Life & Work-Book“ entwickelt – starke Unterstützung für alle Frauen, die bei der Gestaltung ihres Lebens eine aktive Rolle übernehmen wollen.

„Mein bestes Jahr 2017: Life & Work-Book“ Und ein Exemplar davon gibt es heute zu gewinnen.

hilft, die wahren Wünsche und Herzensziele sowie Stärken und Begabungen zu erkennen. Mit vielen Fragen und Übungen steht es den Leserinnen auf der Reise durch das kommende Jahr zur Seite und ist ein verlässlicher Kompass auf dem Weg zu sich selbst. Im umfangreichen Übungsteil laden zahlreiche Aufgaben zum Selbstcoaching und zur Reflexion ein und helfen so dabei, Ziele zu erkennen und zu erreichen. Die farbenfroh und liebevoll gestalteten Seiten wecken sofort Lust darauf, zum Stift zu greifen und sich schreibend daran zu machen, Berufliches und Privates mit mehr Klarheit zu sehen und die ersten Schritte auf Neuland zu wagen. Spaß und spielerischer Entdeckungsgeist stehen dabei immer an erster Stelle. Ergänzt wird dieser aktive Teil des Buches durch 11 Mutmacher-Portraits von inspirierenden Frauen, die bereits dabei sind, ihr Traumleben zu realisieren, darunter zum Beispiel Schriftstellerin Nele Neuhaus. Jahres-, Wochen- und Tagesplaner, die bestens geeignet sind, gefasste Ziele festzuhalten, runden das Buch ab. Das Life & Work Book ist eine Einladung: Tu mehr von dem, was dich glücklich macht! Hier könnt ihr einen Blick ins Buch riskieren. Aber Vorsicht, es könnte euch gefallen!

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Susanne Pillokat-Tangen ist Berufungscoach, Businessmentorin und Jahresplanungsexpertin für Frauen. Sie ist überzeugt davon, dass es jedem möglich ist, das Leben seiner Träume zu finden und zu leben. Um dies zu unterstützen, nutzt und entwickelt Susanne wirksame Coachingmethoden und –formate, die es ermöglichen, Klarheit darüber zu bekommen, was man wirklich will im Leben – beruflich und privat. Um die großen Visionen geht es dabei ebenso, wie um die kleinen Glücksmomente und wie man diese zielgerichtet in sein Leben holt.

Nicole Frenken arbeitet seit über 20 Jahren selbständig als Texterin, Vorleserin und Moderatorin. Da sie sich lieber von ihren Träumen als vom Zufall leiten lässt, ist „Jahresplanung“ zu ihrem ganz großen Herzensthema geworden. Sie möchte Frauen ermutigen, in großen Bildern zu träumen und den jeweiligen Traum dann in kleinen Schritten zu realisieren. Am meisten genießt es Nicole, so viele tolle Frauen als Leserinnen und Interviewpartnerinnen von „Mein bestes Jahr“ kennenlernen zu dürfen.

mein-bestes-jahr-2017-business-book-coverbild_kleinFür die gute Entwicklung für 2017 gibt es auch ein „Business-Book für selbstständige Frauen“ Auch hier geht es, darum sich selbst in diesem Fall gezielt beruflich weiter zu bringen.

Mit zahlreichen Übungen zum Ausfüllen, Visionen von Deinem perfekten Business, Planungstools, Checklisten, Expertinnentipps und Mutmacherportraits interessanter Unternehmerinnen. Hier könnt ihr mal einen genaueren Blick ins Buch riskieren. Und wenn ihr dann noch etwas weiter nach unten scrollt, stellt ihr fest, dass es hierfür auch noch einen Online-Kurs samt Business-Book gibt.

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In der Zeit von 9 – 18 Uhr nehme ich heute Mails unter: info@trauerbegleitung.org mit dem Stichwort: „Mein bestes Jahr 2017“ und eurer Adresse entgegen. Unter den Einsendungen wähle ich den Gewinner aus und Susanne Pillokat-Tanken verschickt das Buch an den Gewinner. Um die Privatsphäre zu achten, kann ich leider den Namen des Gewinners nicht öffentlich machen.

29. Dezember 2016 (Adventskalender für Trauernde)

Malend ins nächste Jahr

2016-12-29 09.25.34.jpgHeute geht es darum, selbst etwas zu kreieren. Mit den eigenen Händen. Die Dinge, die entglitten sind, wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Daraus etwas Schönes zu erschaffen. Wieder sich seiner selbst wieder ein wenig sicherer werden und Kraft dabei tanken, weil es Momente der Konzentration gibt, die von der Trauer ablenken und so wenigstens für den Augenblick Anspannung und Schmerz etwas nachlassen. Wer sich nicht traut, kann mit dem Ausmalbuch beginnen und sich danach an schöne Kalligraphiezeichen mit dem besonderen Pinsel auf das ausgezeichnete Steinpapier machen. Nehmt die Anregung mit und wagt 2017 einfach ein wenig mehr als sonst. Egal wobei!

Ich wünsche euch viel Spaß dabei und hoffe, ich bekomme ein Foto von dem einen oder anderen Ergebnis.

In der Zeit von 9 – 18 Uhr nehme ich heute Mails unter: info@trauerbegleitung.org mit dem Stichwort: „Malend ins nächste Jahr“ und eurer Adresse entgegen. Unter den Einsendungen wähle ich den Gewinner aus und verschicke die Malutensilien dann an den Gewinner. Um die Privatsphäre zu achten, kann ich leider den Namen des Gewinners nicht öffentlich machen.

28. Dezember 2016 (Adventskalender für Trauernde)

 

„Zurückgelassen durch Suizid“ von Annette Meißner

2ef3a008c93b2514023cdab3731e640e.jpegMein Name ist Annette Meißner. Geboren wurde ich in Essen. Es war Sonntag, der 7. Februar im Jahr 1965. Ich bin die Älteste von vier Kindern in unserer Patchwork Familie.

In meiner Jugend leitete ich drei Jahre eine Kindergruppe, welche von der evangelischen Kirche unterstützt wurde. Daher hatte ich schon früh die Möglichkeit, an unterschiedlichen Seminaren teilzunehmen. Ich nahm an Organisations-, Selbstfindungs- und Kreativitätsseminaren teil. Als ich meine Ausbildung als Raumausstatterin begann, endete aus Zeitmangel meine Kindergruppenleitung.

Drei Jahre später schloss ich meine Raumausstatter Lehre erfolgreich ab. 1986 brachte ich meinen ersten Sohn zur Welt. Im Abstand von ca. zwei drei viertel Jahren folgten der zweite und dann der dritte Sohn. Nachdem mein jüngster Sohn in den Kindergarten ging, machte ich mich mit meinem Gardinenstudio selbstständig. Ich liebte den Umgang mit Menschen und die Kreativität in meinem Beruf. Meine Jungens halfen mir ab und an in meiner Werkstatt. Im Jahr 2001 erlag mein Geschäft einem Brandanschlag und ich gab es auf. Von der Zeit an arbeitete ich wieder als Angestellte. Als alleinerziehende Mutter hatte ich einige Hürden zu bezwingen.

Dann kam der 3.7.2008 der mein Leben völlig veränderte. Ich erhielt die Nachricht, dass sich mein zweiter Sohn das Leben genommen hat. Von dem Zeitpunkt war nichts mehr, wie es war. Jedoch standen meine Familie und einige meiner Freunde ganz dicht hinter mir.

Ich zog nach Hagen, um zu heilen. Durch viele Gespräche, die ich führte, Bücher, die ich las, Übungen, die ich regelmäßig machte und mit Hilfe der Zeit, fand ich zurück zu meinem Leben. Ich beschäftigte mich intensiv mit mir und meinen Gefühlen, die ich dokumentierte und entwickelte daraus weitere Übungen.

Heute lebe ich wieder in meiner Geburtsstadt Essen. Neben meiner Raumausstattertätigkeit arbeite ich an Seminaren, um anderen Hinterbliebenen zu helfen, wieder zurück ins Leben zu kommen.

Mein Buch entstand aus zwei Gründen. Der erste Grund ist, anderen Suizidhinterbliebenen zu helfen wieder am Leben teilzuhaben. Und der zweite Grund lautet, die Themen Suizid und Suizidhinterbliebene zu enttabuisieren.

Selbst das Fernsehen interessierte sich für mich. „Frau TV“, „westArt talk“, im MDR „Unter uns“ und in der „Aktuellen Stunde“ war ich zu sehen. Die Zeitung „auf einen Blick“ veröffentlichte eine Doppelseite über mich.

Weiter Informationen findet Ihr auf folgenden Seiten:
Annettes Leben
Suizid in der Familie

Eure Annette Meißner

41qqz9so98l-_sx322_bo1204203200_Dies ist ein mutmachendes Buch und heute ist es der Tagesgewinn. Durch den Suizid ihres zweiten Sohnes hat sich das Leben von Annette Meißner komplett verändert. Um den Alltag bewältigen zu können, brachte sie all ihre Gedanken zu Papier. Aus jenen Schriften entstand nach vier Jahren dieses Buch mit wertvollen Tipps. Die Autorin schrieb es für Suizidhinterbliebene und Menschen, die sich mit den Thema Suizid auseinandersetzen möchten.

In der Zeit von 9 – 18 Uhr nehme ich heute Mails unter: info@trauerbegleitung.org mit dem Stichwort: „Zurückgelassen durch Suizid“ und eurer Adresse entgegen. Unter den Einsendungen wähle ich den Gewinner aus und Annette verschickt das Buch dann an den Gewinner. Um die Privatsphäre zu achten, kann ich leider den Namen des Gewinners nicht öffentlich machen.

 

27. Dezember 2016 (Adventskalender für Trauernde)

bettina-2Zwei wunderschöne Anhänger von Bettina Born

Schon vor einigen Jahren ist mir Bettina Born bei Facebook begegnet. Sie versteigerte bei Ebay besondere Schmuckstücke auf die sie wunderschöne kleine Engel malte. Das tut sie heute auch noch regelmäßig, denn sie sammelt auf diese Weise Geld, um ihrer behinderten Tochter Sabrina eine Delfintherapie zu ermöglichen.

Sabrina kam blind zur Welt, hörte mit drei Jahren auf zu sprechen und entwickelte einen Autismus. Viel wurde probiert und angewandt aber so richtig geholfen haben bisher nur die Delfine. Sie schaffen es, Sabrina zum Strahlen und Lachen zu bringen und ihre Entwicklung voran zu treiben.

Ein Reiki-Meister hatte vor einigen Jahren Bettina in die Reiki-Kunst eingeführt, damit sie ihre Tochter damit unterstützen kann. Er verlangte nichts dafür und so machte sich Bettina auf die Suche nach einem Geschenk für diesen Mann. Dabei stieß sie auf Jutta Beyer (auf Facebook findet ihr sie auch), eine Künstlerin die Engel malt und mit Engelenergie arbeitet. Sie ermunterte Bettina damals dazu, ihre kreative Seite zu entdecken, indem sie ihr einfach ein Päckchen mit Malutensilien schickte und meinte: „Leg einfach los!“ „Das hat mich damals schon sehr erstaunt, dass ich malen sollte, denn ein Talent dafür hatte ich bis dahin noch nicht bei mir bemerkt“, erzählt mir Bettina am Telefon vergnügt als ich sie zu ihrer Geschichte befrage. Ihre Geschichte breitet sich so nach und nach im Gespräch vor mir aus und ich frage mich: Wie kann jemand nach alldem immer noch so froh und dem Leben zugewandt sein? Sie sagt mir mit ihrer kraftvollen Stimme, dass ihre Schicksalsschläge für sie Herausforderungen darstellen, an denen sie wächst, auch wenn es nicht immer leicht ist.

Aber wo fängt so ein Schicksal an? Ihre Großmutter erhängt sich als sie schwanger erfährt, dass ihr Mann fremd gegan-gen ist. Da war Bettinas Mutter ungefähr 5 Jahre alt. Bettinas Vater begeht Suizid als Bettina gerade mal 6 Monate auf der Welt ist. Die Kindheit mit einer doppelt traumatisierten Mutter und dem frühen Verlust des Vaters und Versorgers können wir uns vorstellen. Jahre später tritt durch eine überstürzte Heirat der Stiefvater in Bettinas Leben. Er überschreitet von Beginn an die Grenzen der damals Neunjährigen. Als sie 14 Jahre alt wird, beendet sie diesen Albtraum mit einem gezielten Tritt. Der Stiefvater sucht sich ein neues Opfer. 1998 sterben erst der Stiefvater und dann die Mutter an Krebs. Beide gehen ihren letzten Weg, während Bettina sie in den Armen hält.

Bettina wird Mutter von Sabrina und wächst in die Rolle einer Mutter mit einer behinderten Tochter. Ihre Ehe kann nicht mitwachsen und so steht die erste Scheidung ins Haus. Ein neuer Mann tritt Jahre später in ihr Leben und während sie mit ihrem Sohn Luca schwanger ist, vergnügt er sich mit ihrer besten Freundin. Es folgt die 2. Scheidung. So zieht Bettina ihre beiden Kinder alleine groß und kämpft täglich darum, dass Sabrina, die nun schon 27 Jahre alt ist, ein wenig Freude in ihr Leben bekommt. Weil sie aber nichts geschenkt haben möchte, malt und versteigert sie wunderbare Engel auf Facebook und lehrt uns auf diese Weise, wie man mit dem Schicksal tanzt, selbst wenn es einem viele Zitronen anbietet. Bevor Bettina beginnt, diese zauberhaften und kraftvollen Wesen zu malen, verbindet sie sich im Gebet mit einer höheren Energie und lässt so ganz viel Liebe aus dem Universum in ihre Arbeit einfließen.

Heute verschenkt sie diese beiden Anhänger:

15577577_1383652045024286_1229945845_nEinen Rhodonit mit Engelbemalung der unterstützend bei Veränderungen wirken kann.

Und einen Orangencalcit, der eine beruhigende Wirkung hat. 15554638_1383652418357582_1998220992_n

 

 

 

 

 

 

In der Zeit von 9 – 18 Uhr nehme ich heute Mails unter: info@trauerbegleitung.org mit dem Stichwort: „Engel-Schmuck“ und der Angabe, welchen der beiden Anhänger ihr lieber hättet: rosa oder orange plus eurer Adresse entgegen. Unter den Einsendungen wähle ich die beiden Gewinner aus und Bettina verschickt die Anhänger dann an die Gewinner. Um die Privatsphäre zu achten, kann ich leider den Namen des Gewinners nicht öffentlich machen.